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Unmögliche Mission?

Die Resonanz der jungen und weniger jungen Teilnehmer der 29. Ausgabe von “Prier et Témoigner” war stark und klar: Es ist möglich.

Es ist möglich, im Alltag zu bezeugen, dass das Reich Gottes in der Geschichte gegenwärtig ist. Seine Liebe heilt und regeneriert Männer und Frauen, die den Sinn ihrer Menschlichkeit zurückgewinnen und ihr Leben, im Dienste anderer, wieder aufnehmen. Dies wird durch die verschiedenen Erfahrungsberichte während des Programms, deutlich gemacht.

Freude, Begeisterung, Gebet, Zuhören und Teilnahme können einige der Worte sein, die ein wenig ausdrücken, was mehr als tausend Teilnehmer erlebt haben. Unter ihnen befanden sich 600 Teenager im Alter von 12 bis 16 Jahren, die sich durch ihre Dynamik hervorgetan haben.

In Jolimont, Freiburg, erzählt ein gleichaltriges Mädchen am Samstagnachmittag von ihrer vom Schmerz gezeichneten Lebenserfahrung und der Wiedergeburt, die in ihr stattfindet. Pierre Favre (Franzose), stösst aus einem Leben der Selbstzerstörung heraus auf die Liebe in Geraldine und, wenn sie stirbt, begegnet er Christus und bekehrt sich.

Zurück in der Aula Magna der Universität Freiburg sind alle voll am Konzert der UNI'T (französische Musikgruppe) beteiligt, die von den Brüdern Frédérick und Alexandre Caramia gegründet wurde. Die Begeisterung drückt sich in einer aktiven Beteiligung am musikalischen Ereignis aus, das die Schönheit des Lebens mit Jesus besingt. Von Samstag bis Sonntag wechseln sich die die starken Zeugnisse ab: von Natalie Saracco (französische Filmschaffende), Père Frédéric Fornos (Réseau Mondial de Prière du Pape), Didier Berthod (einer der besten Kletterer der Welt in der extrem anspruchsvollen Spezialität Crack), jetzt Priester, Felipe Rodrigues Santana (Marineakademie, Brasilien), Lulu Yalu Zhang (Chinese): für alle ein gemeinsamer Nenner, die Begegnung mit Gott, der sie dort erreichte, wo sie gerade waren, auch in den tiefsten Abgründen; und die menschliche und christliche Fülle, die ihr Leben radikal verändert hat.

Glaubwürdige Zeugen, die gezeigt haben, wie schön es ist zusammen Kirche zu sein.

 

Monseigneur Alain de Raemy, seit 2013 Weihbischof von Lausanne, Genf und Freiburg, war mit seiner Anwesenheit inmitten aller der erste Zeuge dieser Freude, die in den Teilnehmern war. Und jetzt ist die “Unmögliche Mission?" möglich geworden durch die Gewissheit der Gegenwart Gottes, der die Geschichte führt. Es ist eine persönliche Verpflichtung, die jeder Einzelne für seinen Alltag eingeht.