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Marianna Bonfanti - Italien

Das Leben im Einklang

Ich bin in einer wohlhabenden Familie in Norditalien aufgewachsen, in einem Dorf in den Hügeln nördlich von Mailand. Grosseltern, Cousins, Freunde der Familie, Menschen verschiedener Herkunft fanden die Tür zum Haus meiner Eltern immer offen, Diese engagierten sich mit Hingabe für das Leben der umliegenden Gemeinschaft im sozialen, politischen und kulturellen Bereich.

Ich selbst beschäftigte mich in verschiedenen Bereichen, die mich interessierten und faszinierten. Aber ich spürte das Bedürfnis nach etwas, das all diese vereint, und keiner war so wichtig, ihm das ganze Leben zu widmen.

Ich habe immer an Gott geglaubt, ohne zu zögern, mit der Gewissheit Seiner Liebe, die ich vor allem in dem ständigen Schauspiel der Natur fand.

Mit zwanzig Jahren, traf ich einige Jungen aus der Fokolar-Bewegung: Sie hatten ein grosses Ideal und vermittelten es ohne Scheu. Sie nahmen mich in ihrer Gruppe so auf, wie ich war, ohne Erwartungen oder Hintergedanken. Durch sie hat Gottes persönliche Liebe mein Herz erreicht.

Während der gemeinsamen Vorbereitung einer Darbietung entdeckte ich Chiara Lubichs Spiritualität tiefer und lernte meinen Mann kennen. Wir kannten uns kaum, als wir aufgrund zufälliger Umstände in einer Kirche allein gelassen wurden: Wir beide sahen den anderen eindeutig als Gottes Geschenk für unser Leben.

Nach einigen Jahren, im Gespräch mit einem Freund tauchten wieder Momente auf, in denen ich als kleines Mädchen den Ruf gespürt hatte, mich ganz Gott hinzugeben. Eine Einladung, die in den folgenden Jahren im Wirbel des gesellschaftlichen Lebens vergessen ging. Ich verstand, dass das einzige Absolute Gott ist, und ich fand den Mut, in der Ehe für immer Ja zu sagen. Die Liebe zu meinem Mann, zur Gesellschaft und zu Gott war zu diesem Zeitpunkt eine einzige Realität geworden.

In den folgenden Jahren wenn schwierige Momente in unserem Zusammenleben aufkamen, wie das auch normal ist, war es von grundlegender Bedeutung, mit unserer Erinnerung an diesen ersten Moment zurückzugehen und uns so, wie wir waren, wieder als ein Geschenk für einander aufzunehmen.

Bei der Geburt des dritten unserer fünf Kinder zeigte es sich, dass sie und ihre zwei älteren Brüder eine schwere genetische Krankheit haben könnten. Dadurch hatten wir die Möglichkeit zu glauben, dass auch dies Gottes Liebe zu uns war, und dass diese Prüfung uns half, nur die Heiligkeit unserer Familie anzustreben. Das haben wir getan. Schlussendlich war das Kind gesund, und ihre Geschwister waren es auch.

Und der Wunsch, meiner Berufung zu folgen? Im Fokolar fand ich als verheiratete Frau die Möglichkeit, dies zu verwirklichen und mein ganzes Leben in Einklang zu bringen.

 

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