Rafik Mourad Kirillos Francis - Marketing Management

 

Ich heiße Rafik, bin 25 Jahre alt und komme aus Ägypten. In meinem Leben hatte ich immer eine starke Beziehung zu Gott. Ich war Verantwortlicher der Pfadfinder,  sang im Chor der Pfarrei, war freiwilliger Helfer für Behinderte und brachte mich bei den Aktivitäten innerhalb der Fokolar-Bewegung ein. Zusammengefasst kann ich sagen, dass ich mich für andere einsetzen wollte und somit eine super Erfahrung mit Gott und den Brüdern und Schwestern gemacht habe.

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität musste ich zum Militär. Das war eine sehr mühsame und äußerst schwierige Herausforderung für mich. Am Ende der Militärzeit  hatte ich die Nähe zu Gott verloren. Ich wollte nicht mehr für andere da sein.

Ich begann zu arbeiten, aber ohne Motivation, hatte nur mehr mein eigenes Interesse im Blick. In mir war eine Veränderung vorgegangen, und die Person, die ich nun war, gefiel mir nicht. Nach längerer Zeit habe ich den Kontakt zu den Jugendlichen der Fokolar-Bewegung wieder aufgenommen. Man schlug mir vor, an der Lebensschule in Montet teilzunehmen. Ich verstand, dass Gott mir Seine Hand reichte, und habe zugestimmt.

In diesem Jahr möchte ich verstehen, was Gott mich lehren möchte, was Er mir sagt und was Er sich von mir wünscht. Ich möchte den Kontakt mit Ihm wieder aufnehmen.

Wir leben in Montet ein gemeinschaftliches Leben: wir kochen, wir essen, wir tanzen und beten gemeinsam. In unserer Wohnung leben wir, fünf Jungen, aus fünf unterschiedlichen Nationen zusammen. Es ist eine tolle Erfahrung, starke Freundschaft zu erleben und zu erfahren, dass wir fähig sind, Unterschiedlichkeit zu überwinden. Ja, sie wird zur Bereicherung und hat keinerlei negativen Beigeschmack!

Bisher läuft es gut, und ich erhoffe mir noch vieles von Gott!

Edith Hayoen Yun - Komponistin

Hier lerne ich, wie ich leben kann

Michel Traore - Student

Ich möchte, dass mein Leben den anderen dient

Celsa Adriana Espinosa Ponte - Studentin

Hinter dem Schmerz entdecke ich Liebe

Régine Mafunu Dénervaud - Leiterin des AMAF

Die Freude, Ansätze einer erneuerten Gesellschaft zu sehen