Sylver Biakao - Zentralafrikanische Republik

Mein Land ist am besten für seine politische Instabilität bekannt, und es ist schwer, sich daran zu erinnern, dass Papst Franziskus gerade in Bangui zum ersten Mal in der Geschichte der katholischen Kirche die Heilige Tür ausserhalb der Mutter-Kirche von Rom geöffnet hat.

Ich bin in einer praktizierenden, katholischen Familie geboren und in einem multikulturellen Umfeld aufgewachsen: einerseits die Kultur meines Volkes und andererseits die westliche Kultur, gelernt in der Schule und in verschiedenen Bereichen.  Nach sechs Jahren Erfahrung im Seminar widmete ich mich dem Kampf gegen soziale und institutionelle Ungerechtigkeiten, die in meinem Land und insbesondere in meiner Stadt weit verbreitet sind, und wurde Mitglied einer politischen Partei PNCN (National Party for a New Central Africa). In diesem Kampf passierte alles mögliche, aber das Wichtigste für mich war, die Botschaft gegen Ungerechtigkeit zu vermitteln.

Danach lebte ich fast ein Jahr lang in der Siedlung von Fontem, in Kamerun, zusammen mit anderen jungen Menschen, die aus den unterschiedlichsten Orten kamen, um zu erproben, ob eine universelle Brüderlichkeit möglich ist. Mein Ziel war es, in mein Land zurückzukehren, um den Kampf fortzusetzen. Aber dann spürte ich, dass Gott mich auf diesen Wegen geführt hatte, um mich etwas Grösseres entdecken zu lassen, als ich es mir je vorgestellt hatte. Ein Bild: Es schien mir, ein Tunnel zu betreten, wo ich auf der anderen Seite ein Licht (Liebe) wahrnahm, das mich immer mehr anzog.  Allmählich, als ich meine Vergangenheit analysierte, verstand ich, dass Gott mir den Weg zum Fokolar zeigte. Deshalb bin ich hier. Die Erfahrung, die ich in dieser Zeit mache, ist nicht das Lernen, um lehren zu können. Es ist eher das Lernen, um mit dem Leben Zeugnis ablegen zu können.

Durch meine Erfahrung im täglichen Leben und meine Ausbildung in den verschiedenen Disziplinen habe ich verstanden, dass Gott will, dass ich mich nicht auf die einzelnen Ungerechtigkeiten meiner Stadt oder meines Landes beschränke, sondern so lebe, dass ich helfen kann, jene der ganzen Menschheit zu heilen.

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